Beim Blick in die Forschung werden in loser Abfolge unternehmensrelevante Forschungsprojekte auf zwei bis drei Seiten anschaulich zusammengefasst. Möchten Sie mehr über die vorgestellten Projekte und Beteiligten erfahren? Wir unterstützen Sie gerne bei der Kontaktaufnahme. Bitte sprechen Sie Caroline Heck unter Telefon 0551/39-21730 oder per E-Mail an caroline.heck@snic.de an.

Da Mais (noch) als eine relativ junge Anbaufrucht, vor allem in Deutschland, anzusehen ist und sich der Anbau aufgrund der Förderung der Bioenergie stark ausgeweitet hat, führt dies zu einer Anfachung des Aufkommens von Krankheiten und Schädlingen. Die Dissertation „Occurrence and Importance of Foliar Diseases on Maize (Zea mays L.) in Central Europe“, die in der Abteilung für allgemeine Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz der Universität Göttingen angefertigt wurde, hat eine Grundlage für die Risikobewertung von Krankheiten im aktuellen Maisanbau gelegt.


Im Rahmen des Forschungsprojektes “Konformitätsbewertete mobile Messgeräte 4.0” (KmM 4.0), gefördert mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen, arbeiten Wissenschaftler der Fakultät Naturwissenschaften und Technik der HAWK in Göttingen an neuen Möglichkeiten, Längen, Flächen und Volumen möglichst schnell und effizient zu erfassen. In einer ersten Veröffentlichung gewähren sie Einblick in Hintergründe, Methodik und erste Ergebnisse.


Die Arbeitsgruppe von Dr. Stephan Weibelzahl an der PFH Private Hochschule Göttingen entwickelt das adaptive, lernende System „GlycoRec“, das Diabetespatienten im Alltag helfen soll, komplexe Entscheidungen zu treffen und Vorsätze tatsächlich umzusetzen.


Welche Faktoren hemmen oder fördern nachhaltige Gründung? In Kooperation mit dem SNIC interviewte Wiebke Lühmann vier nachhaltige Gründer und zwei Experten zu diesem Thema. Ziel der Befragung stellte eine explorative Erfassung über die wahrgenommenen Hemmnisse und Gunstfaktoren der Startups dar.


Jede Kommune steht vor unterschiedlichen sozialen Problemstellungen und Herausforderungen. Um ihnen gezielt entgegenwirken zu können bedarf es einer breiten Datenbasis und einer ziel- und handlungsorientierten Auswertung dieser Daten. Aus diesem Grund veröffentlicht das Land Niedersachsen seit dem Jahr 2010 Berichte zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN). Insbesondere kleine und mittlere Kommunen und Landkreise tun sich jedoch häufig (noch) schwer, ihre Daten zielführend zu nutzen. Im Rahmen des Forschungsprojektes MONIKOM an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK werden aktuell die Gründe hierfür erforscht und Lösungsansätze entwickelt.


Der demografische Wandel und die damit verbundene Abwanderung (vor allem junger Menschen) aus ländlich geprägten Gebieten ist auch für die Region Südniedersachsen ein wichtiges Thema. Welche Faktoren junge Menschen dazu veranlassen, langfristig in ihrer ländlichen Heimatregion zu bleiben, wurde im Rahmen einer Studie innerhalb des Modellprojektes „H!ERgeblieben“ am länderübergreifenden, transdisziplinär arbeitenden Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) erforscht.


Bis vor einigen Jahren wurde physikalisches Plasma in der Medizin lediglich zum Schneiden bzw. Veröden von Gewebe eingesetzt oder diente unter Vakuumbedingungen zur Sterilisation von u.a. chirurgischen Instrumenten. Mit der Entwicklung von kalten (unter 40°C) Atmosphärendruckplasma-Quellen, die auf lebendem Gewebe appliziert werden können, sind therapeutische Anwendungen möglich, deren Potenziale noch nicht vollständig erfasst sind.


Internetbasierte Anwendungen werden im Zuge der Digitalisierung auch für KMU ein immer wichtigerer Faktor, um Team- und Projektarbeit möglichst effizient gestalten zu können. Insbesondere im Fall von dezentralen Arbeitsweisen über verschiedene Standorte hinweg werden die Vernetzung von Mitarbeitern und das Teilen von Wissen und Daten zu einer Herausforderung, deren Bewältigung technischer Unterstützung bedarf. Um einen Ansatz zur effektiven Gestaltung dieser Prozesse in Unternehmen zu generieren, haben Stefan Klötzer und Dr. Thomas Hardwig von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften an der Universität Göttingen gemeinsam mit Prof. Dr. Margarete Boos vom Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Universität Göttingen ein entsprechendes Gestaltungsmodell vorgestellt und auf seine Aussagekraft getestet.


Möbel, Kindersitzschalen, Nackenkopfstützen, Dämm- und Verpackungsmaterial aus „Popcorn“? Auf der Basis von geschrotetem Mais lässt sich ein federleichtes Granulat herstellen, das bereits erfolgreich als Verbundwerkstoff im Messe- und Möbelbau eingesetzt wird. Neustes Ziel ist die Entwicklung eines Styropor-Ersatzes aus Popcorngranulat. Hierfür ist das Team um Prof. Dr. Kharazipour vom Büsgen-Institut der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie (Universität Göttingen) auf der Suche nach Partnern aus der Wirtschaft.


Makerspaces, auch FabLabs und Hackerspaces genannt, sind (High-Tech)-Werkstätten, in denen Mitglieder einen gemeinsamen Zugang zu Maschinen teilen und physische Güter produzieren. Sie sind Orte des freien und selbstständigen Experimentierens und fördern auf diese Weise ein innovatives und kooperatives Umfeld. Im Sommer 2017 wurden Unternehmen der Region Südniedersachsen befragt: Haben Sie Interesse an der Einrichtung eines Makerspaces in Südniedersachsen? Wie müsste das Angebot beschaffen sein und welchen Mehrwert erwarten sie? Wir präsentieren Ihnen eine Zusammenfassung der Bedarfsanalyse.


Innovativität spielt für die Zukunftsperspektiven von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine entscheidende Rolle. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel und gestiegene Wettbewerbsdruck fordern von KMU neue Anpassungsstrategien. Dabei ist der Einbezug von externem Wissen hilfreich und häufig notwendig. Das Angebot von Patentanwälten, Prüfingenieuren, Marketingfachleuten, IT-Entwicklern und vielen mehr zählt zu den wissensintensiven Dienstleistungen, kurz KIBS (Knowledge-intensive business services). In der Forschungsliteratur wird bei KMU eine unterdurchschnittliche Nutzung von KIBS festgestellt. Daniel Feser vom Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung der Universität Göttingen hat KMU interviewt, um ihrer Einstellung gegenüber der Zusammenarbeit mit KIBS auf den Grund zu gehen.


Julia Gumula, Doktorandin der Sozial- und Kommunikationspsychologie an der Universität Göttingen, hat ein Training zur Ideenproduktion speziell für Handwerksmeister_innen entwickelt und in einer Studie mit 217 Handwerker_innen praktisch überprüft. Das Training soll die Innovationsfähigkeit der Handwerksbetriebe stärken, sie wettbewerbsfähiger machen und die Handwerker_innen in die Lage versetzen, aus eigener Kraft heraus innovative Werbung zu gestalten und Probleme zu lösen.


Mit Hilfe der Laser-Plasma-Hybrid-Technologie können konventionelle Verfahren der Laser-Strukturierung von Glas hinsichtlich Bearbeitungsqualität, Prozesszeiten und eingesetzterEnergie signifikant verbessert werden. Das Hybrid-Verfahren kann mit relativ geringem Aufwand in bereits bestehende Fertigungsprozesse integriert werden.