Newsletter 08/2019

Liebe Abonnenten,

2019 war für den SNIC ein wegweisendes Jahr: Das Land Niedersachsen hat beschlossen, den SNIC im Rahmen des Programms „Transfer in Niedersachsen“ weitere fünf Jahre lang mit insgesamt rund drei Millionen Euro zu fördern. Den Antrag hatten Universität und Universitätsmedizin Göttingen, TU Clausthal und HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen gemeinsam gestellt. Die PFH Göttingen war formal nicht antragsberechtigt, konnte aber parallel Mittel des Nds. Wissenschaftsministeriums in Höhe von rund 750.000 Euro einwerben, um ihre Maßnahmen im SNIC fortzuführen.

Unsere neuen Angebote sind noch stärker interdisziplinär angelegt. Ein erstes Ergebnis liegt bereits vor: Das SNIC Innovation Hub Network stärkt die Vernetzung von Coworking Spaces, Prototypenwerkstätten und Intermediären, um das regionale Unterstützungsangebot für innovative Köpfe, Ideen und Gründungsvorhaben noch besser sichtbar zu machen und die Nachfrage an die am besten geeigneten Orte zu lenken.

Zudem wird der SNIC Life Science Accelerator der Projektträgerin GWG in den Jahren 2020 bis 2022 erneut durch das Niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert.

Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit gemeinsam mit Ihnen im kommenden Jahr fortzusetzen. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins Jahr 2020!

Ihr SNIC-Team

---
SNIC Innovation Hub Network bündelt regionale Angebote zu Coworking, Prototyping sowie Meeting & Events

Auch in Mittelzentren und ländlichen Regionen wachsen Angebot und Nachfrage nach Coworking-Möglichkeiten, Prototypen-Werkstätten oder leicht zugänglichen Meeting- und Veranstaltungsräumen. Mit dem Innovation Hub Network greift der SNIC diese Entwicklung auf: Das Netzwerk soll dazu beitragen, dass Start-ups, Freiberufler, wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Unternehmen in Südniedersachsen passende Räume finden, um flexibel arbeiten, tüfteln und sich austauschen zu können. Weiterlesen.

---
SNIC Life Science Accelerator erhält erneute Landesförderung bis 2022

Der SNIC Life Science Accelerator der Projektträgerin GWG wird in den Jahren 2020 bis 2022 erneut durch das Niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert. Start-ups und Spin-Offs mit Fokus Lebenswissenschaften können somit durch zielgerichtete Beratungs- und Coaching-Angebote weiterhin intensiv unterstützt und in der Region vernetzt werden. Seit Projektstart am 1. Januar 2018 haben 16 Start-up-Teams und Spin-offs das Qualifizierungsprogramm durchlaufen. Weiterlesen.

---
SNIC-Technologieberatung: Verbundprojekt will Parasiten-Befall in Wildparks und Zoos nachhaltig entgegenwirken

Tiere in Wildparks und Zoos sind häufig von Parasiten befallen. Aufgrund ihrer kleinen Aktionsräume in den Gehegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich durch ausgeschiedene Parasitenlarven erneut infizieren, deutlich höher als in der freien Natur. Dieses Problem gehen die Fassisi GmbH und die Tierklinik der Universität Göttingen nun in einem innovativen Verbundprojekt an. Dieses wurde im Rahmen der SNIC-Technologieberatung initiiert und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Weiterlesen.

---
11. Startup & Innovation Meetup Harz beschäftigte sich mit innovativen Geschäftsmodellen

Was Rasierapparate, Kaffeekapseln und Gästebetten gemeinsam haben, erläuterte PD Dr. Mark Euler beim 11. Startup & Innovation Meetup Harz, das der SNIC, die Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) und Startup Göttingen am 28. November in der WRG-Eventlocation Osterode ausgerichtet haben. Dabei beschäftigte sich der Gründungsberater am ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH Göttingen und SNIC-Referent unter anderem mit der Innovation von Geschäftsmodellen. Weiterlesen.

---
OptoGenTech belegt 3. Platz beim Durchstarter-Preis 2019

Das 2019 von Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Göttingen und TU Chemnitz gegründete Start-up OptoGenTech GmbH hat mit seiner Entwicklung eines optischen Cochlea-Implantats beim niedersächsischen Gründungswettbewerb "Durchstarter" in der Kategorie Science Spin-Off den dritten Platz belegt. Zusätzlich zur Gründungsförderung der Universität Göttingen wurde OptoGenTech durch den SNIC-Life Science Accelerator der Projektträgerin GWG unterstützt. Weiterlesen.

---
Kulero als "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" ausgezeichnet

Die Kulero GmbH ist von der Bundesregierung gemeinsam mit 31 weiteren Unternehmen als "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 12. November 2019 zum zehnten Mal in Berlin statt. Die Auszeichnung richtet sich an inspirierende Projekte der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Ausgründung aus der Universität Göttingen ist am 15. September in den dritten Batch des SNIC Life Science Accelerator der Projektträgerin GWG aufgenommen worden. Weiterlesen.

---

SNIC-Innovationspool

---

Seit Erscheinen des vergangenen SNIC-Newsletters sind zwei neue Technologieangebote veröffentlicht worden.

Neue Legierungen für den Verschleißschutz metallischer Oberflächen

Die steigenden Anforderungen an das Verschleißverhalten metallischer Oberflächen können durch neue Legierungen für das Auftragsschweißen ressourcensparend erfüllt werden. Mittels neuer Prüfverfahren ist zudem eine optimierte Abschätzung der Haltbarkeit der Verschleißschutzschicht gegeben. (Details)

Fügen neuer metallischer Werkstoffe und Hybridmaterialien 

Neue Metalllegierungen und Hybridmaterialien ermöglichen konstruktive Veränderungen in der Bauteilgestaltung. Für die Verbindung von Bauteilen werden geeignete Fügeverfahren benötigt. Durch die Berücksichtigung der charakteristischen Werkstoffeigenschaften und die vereinfachte experimentelle Bestimmung der Haltbarkeit der Fügeverbindung können bekannte Fügeverfahren dafür qualifiziert werden. (Details)

---

Save the Date

---
Workshop: Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in der Region Göttingen

Im Workshop "Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in der Region Göttingen", den das Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie, die Abteilung Göttingen International und das Centre for Global Migration Studies (CeMig) der Universität Göttingen in Kooperation mit dem SNIC ausrichten, soll ein Austausch darüber angeregt werden, ob und wie es gelingt, dass sich geflüchtete Menschen in Bildungsinstitutionen und den Arbeitsmarkt integrieren können. Weiterlesen.

---
Zertifikatsprogramm "Innovation und Gründung": Vertiefungsmodul Theorie

Im Rahmen des SNIC-Zertifikatsprogramms „Innovation und Gründung“ bietet die TU Clausthal im Wintersemester 2019/20 das hochschulübergreifende "Vertiefungsmodul Theorie" an. Es versetzt in die Lage, den Prozess des unternehmerischen Handelns in ganzheitlicher und vertiefter Form zu verstehen und voneinander abzugrenzen. Im Vordergrund stehen spezifische Fachkenntnisse, sodass fundierte Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen abgeleitet werden können. Weiterlesen.

---

In eigener Sache

---

In der Stabsstelle Technologietransfer und Forschungsförderung der TU Clausthal ist im Rahmen des SüdniedersachsenInnovationscampus (SNIC) am Standort Clausthal-Zellerfeld zum 1. März 2020 die Stelle eines

Innovationsscouts (m/w/d)

mit 100% der regelmäßigen Arbeitszeit (Entgeltgruppe 13 TV-L) befristet bis zum 30.06.2024 zu besetzen. Zur Stellenausschreibung.

---

SNIC Life Science Accelerator

Der SNIC Life Science Accelerator unterstützt Start-ups und gründungswillige Teams - speziell im Bereich Life Sciences. Bewerbungen laufend per Onepager an accelerator@snic.de.

Was bietet der Accelerator?

Sechs Monate Mentoring, Beratung, Workshops, ein kostenloses Büro und ein gutes Netzwerk.

Mehr Informationen: www.snic.de/accelerator

---

Folgt dem SNIC auf facebook!

Der SNIC ist auch bei facebook präsent. Falls Ihr stets auf dem Laufenden sein möchtet, was sich rund um den SNIC tut, findet Ihr uns unter www.facebook.com/snic.de/.